Am 25. Juni feiern wir den Abschluss der aktuellen Gruppe des Biblischen Unterrichts (BU). Im Biblischen Unterricht werden die Grundthemen des christlichen Glaubens behandelt. Dieses Mal waren 7 Teenager dabei. Zur Einstimmung auf den Abschlussgottesdienst stellt Luca euch die Gruppe vor.

Unsere BU'ler

Alles begann am 17. September 2015. Da trafen wir uns als Biblischer Unterricht (BU) das erste Mal. Wir, das sind: Nadine, Jireh, Chelsea kam im letztem Jahr dazu, Ennio, Erik, Lea und Luca. Außerdem Neele und Lukas.

Im Laufe des BU haben wir mehrere Themen bearbeitet wie  zum Beispiel: Was ist BU?, Gott, Jesus … 

Es gab auch zwei tolle Fahrten, die erste Fahrt ging über vier Tage  zur Klostermühle und die zweite Fahrt ging zum Kirschkamper Hof. Bei der zweiten Fahrt war das Wetter nicht sehr gut, aber es war eine tolle Zeit mit Gott.

Mit der Zeit wurden wir echt gute Freunde und konnten uns alles erzählen. Unsere WOKO (= Wohnkonferenz, wir haben für 4 Tage gemeinsam in der Gemeinde gewohnt) war auch super cool, wir alle hatten großen Spaß den Gottesdienst vorzubereiten.

Ich denke das ich für alle sprechen kann: „Danke, liebe Gemeinde, für die tolle Zeit und Danke an Neele und Lukas.“

Liebe Grüße von Luca und dem gesamten BU

Der Glaube muss in den Alltag hinein, sonst bleibt er blass, langweilig und fremd. Glauben im Alltag zu leben, das haben wir, die Teilnehmer und Mitarbeiter des Biblischen Unterrichts unserer Gemeinde, erlebt.

Textüben für das Theaterstück im Gottesdienst

Vom 03. bis 06. November wohnten wir in unserem Gemeindehaus. WoKo oder WohnKollektiv nennen wir das. Es wurde getobt und geredet, geputzt und gekocht, gelacht und geweint, gearbeitet und gespielt. Aber auch die Tiefe und die Kraft des Glaubens im Alltag haben wir erlebt beim gemeinsamen Beten, Singen, Bibel lesen, beim Segnen und gesegnet werden, beim Reden über Fragen und Zweifel, beim gemeinsamen Gestalten des Gottesdienstes am Sonntagmorgen für und mit der gesamten Gemeinde.

Am Freitag, und teilweise auch am Samstagvormittag, mussten unsere acht Teilnehmer (13-15 Jahre) wie gewohnt zur Schule. Zurück im Gemeindehaus ging es immer wieder um das Thema „Beten“. Wo kommt Beten jetzt schon in meinem Leben vor? Worum geht es eigentlich in den verschiedenen Bitten des Unser-Vaters? Welche Formen zu Beten gibt es noch, außer Worte zu machen? Malend beten? Meinen Körper einbeziehen beim Beten z.B. durch Hinknien, Fäuste ballen, Hinlegen oder Tanzen? Welche Erfahrungen kann man wohl in einem Raum der Stille machen, wo eine Klagemauer, Briefpapier an Gott oder ein Thronsessel warten? Wie ist es zu segnen oder gesegnet zu werden? Dabei haben wir nicht bloß theoretisch darüber gesprochen, sondern wo immer möglich, ausprobiert und eigene Erfahrungen gesammelt. Das war spannend und hat Spaß gemacht.

Zum Abschluss haben wir den Sonntagsgottesdienst gemeinsam gestaltet. Jeder hat sich mit seinen Talenten eingebracht bei der Musik, beim Theaterspielen, bei der Moderation, bei der Gestaltung von Deko und Atmosphäre. Und jeder hat sich mutig etwas Neues getraut. Das war großartig zu sehen. „Wie die Teenager den Gottesdienst gestaltet haben, das war so herzerfrischend“, berichtete eine Frau aus der Gemeinde.

Für uns vom Biblischen Unterricht war es ein tolles, langes Wochenende. Voller Spaß, Tiefe und Neuentdeckungen. „Ich habe gelernt, dass ich immer mit Gott sprechen kann. Und dass es vielmehr Möglichkeiten gibt als ich dachte“, lautete das Fazit einer Teilnehmerin. Und ein anderes, ganz schlicht: „Coole WoKo. Danke.“

Was ist alles tolles passiert bei der WoKo?
Eine Kerze für jedes Dankeschön

„Alle, die zum Glauben gekommen waren, bildeten eine enge Gemeinschaft. … Tag für Tag versammelten sie sich, feierten Abendmahl, aßen gemeinsam, mit jubelnder Freude und reinem Herzen.“ (Apostelgeschichte 2, 44-46)

Liebes Tagebuch,                             19.05.2016
die Klostermühle ist echt super! Wir wohnen in einem Tal. Und sind direkt von Natur umgeben :-). Wir wurden herzlich empfangen und ich habe mich direkt wohl gefühlt. Außer uns sind noch 80 andere BUler und Konfis da. Noch scheint mir keiner sympathisch :-(, hoffentlich wird sich das noch ändern. Oh, schon 19.20 Uhr, muss los, gleich ist das erste Meeting (das ist glaube ich sowas wie ein Gottesdienst). Ich freue mich schon. Bis später.


22.30 Uhr

Das Meeting war soooo cool! Die FSJler sind alle meganett! Wir haben die Regeln besprochen, manche finde ich zu streng, z.B. das wir nicht in die Zimmer der Jungs dürfen. Aber nach den Regeln und dem Meeting haben wir noch eine Nachtwanderung gemacht! Uns hat die Nachtwanderung viel Spaß gemacht. Schließlich sind wir müde zur Klostermühle zurückgegangen! Ich freue mich schon auf morgen  :-).

Gute Nacht.

 

Liebes Tagebuch,                             20.05.2016

Nach fast 4 Jahren und ca. 8100 Stunden praktischer Arbeit ist es am 28. September 2014 endlich so weit: Wir weihen unser neues Gemeindehaus in der Weiherstraße 5 mit einem Festgottesdienst ein.

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Die Glaswände des Gemeindesaals sind geöffnet und auch im Foyer stehen Stühle. Trotzdem müssen kurz vor 11 Uhr noch weitere Stühle herbeigeschafft werden, um den ca. 350 Besuchern eine Sitzgelegenheiten zu schaffen, der erste „Mehrweg“ an diesem Tag. „Mehrweg“ – unter diesem Thema stand die Einweihung. In der Predigt, die von unserem Pastor Lukas Schülbe zusammen mit dem Lokaljournalisten und Laienprediger der evangelischen Kirche Ekkehard Rüger gehalten wurde, ging es am Beispiel der Emmausjünger (Lk 24, 13-35) um die zwei Perspektiven des Themas „Mehrweg“. Zum einen um die Hoffnung, dass sich in diesem Haus viel mehr Wege treffen, als wir uns im Moment denken und dies keine Sackgassen sind, sondern eine wilde Kreuzung von vielen Lebenswegen. Zum anderen aber auch darum, dass Gott selber so in diesem Haus wirkt, dass mehr wird aus unseren Lebenswegen.