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WORAN WIR GLAUBEN

Manchmal tut es gut, sich zu erinnern, worauf wir eigentlich bauen. Gemeinsam mit vielen anderen christlichen Kirchen bekennen wir das Apostolische Glaubensbekenntnis. Damit haben Christinnen und Christen seit der frühen Kirche auf den Punkt gebracht, woran sie glauben.
 

Gleichzeitig sind wir unterwegs – mit Fragen, mit Zweifeln, mit Hoffnung und mit Freude. Wir haben Gott nicht „in der Tasche“. Glaube ist kein starres System. Glaube ist ein Abenteuer. Hier versuchen wir zu erzählen, was wir glauben. 

Gottes Geschichte mit uns Menschen
 

Wer ist Gott?
Gott ist ewig und allmächtig. Er wurde nicht geschaffen, sondern ist der Ursprung von Raum, Zeit und allem Leben. Gott ist einer und besteht doch in drei Personen: der Vater, der Schöpfer des Universums; Jesus Christus, Gottes Sohn, der Mensch wurde, um zu retten; und der Heilige Geist, der in der Welt wirkt, in uns wohnen, uns begleiten und lehren will.

 

Was ist Gottes Traum?
Weil Gott Liebe ist, lädt er uns ein, uns ihm zuzuwenden und eine lebendige Beziehung mit ihm zu leben. Nehmen wir seine Einladung an, formt er uns durch sein Wirken immer mehr – hin zu echter Freiheit, jetzt und in Ewigkeit.

 

Was ist das Problem?
Wir Menschen haben uns von Gott entfernt und uns selbst an seinen Platz gestellt. Statt zu fragen, was Gott will, stellen wir oft unsere eigenen Interessen in den Vordergrund. So ist die vertrauensvolle Beziehung zu Gott und seiner Schöpfung zerbrochen. Wir alle kennen Misstrauen, Egoismus, Feindseligkeit und destruktive Gedanken.

 

Was ist Gottes Lösung?
Gott möchte es nicht dabei belassen. Jesus Christus kam als Mensch, liebte radikal, gab Menschen Würde und lebte Gottes Prinzipien. Er verzichtete auf seine Vorrechte und wurde unser Diener. Am Kreuz trug er alles, was uns von Gott trennt – z. B. unsere Schuld, Scham, Verletzungen und Einsamkeit. Durch seine Auferstehung ist der Tod besiegt. 

 

Wie werden wir Teil dieser Geschichte?
Jesus ruft uns, mit ihm und für ihn zu leben. Wenn wir seine Vergebung annehmen und ihm unser Leben anvertrauen, macht uns seine Gnade neu. Dieses Geschenk bekennen wir in der Taufe und feiern es im Abendmahl.

 

Gottes Auftrag: Gott lieben und Menschen lieben – und so versuchen unser Umfeld positiv zu prägen. Dabei hoffen wir auf die Hilfe des Heiligen Geistes. Er kann zu uns sprechen und uns Orientierung schenken. Das verändert uns, unsere Familien, Freundschaften, Städte und Länder. Als Gemeinde treffen wir uns in Gottesdiensten und anderen Gruppen, um Gott anzubeten, ihn zu erleben, in der Bibel zu lesen und im Glauben gemeinsam zu wachsen. Du bist eingeladen, Teil seiner Geschichte zu werden.
 

Was ist das Ziel der Geschichte?
Gottes Geschichte ist nicht zu Ende. Nach seiner Auferstehung ist Jesus zum Vater in den Himmel zurückgekehrt. Er wird wiederkommen und sein ewiges Friedensreich aufrichten. Gott wird die Toten auferwecken, und jeder Mensch wird sich vor ihm verantworten. Alle, die an Jesus glauben, werden in Ewigkeit bei Gott sein. Gott wird alle Tränen abwischen und es wird keine Schmerzen, kein Leid und keinen Tod mehr geben.

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Das Lied "Du bist, wer du bist" erinnert: Gott ist größer als unsere Bilder von ihm. Gott bleibt mehr. Er liebt uns. Wir dürfen vertrauen.

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