AKTUELLE GOTTESDIENSTREIHE
- 1. Juni
- 2 Min. Lesezeit

EINE WELT FÜR ALLE
In einem dürften sich Christen aller Couleur einig sind: Gott ist Schöpfer der ganzen Welt. Aller Menschen, nicht nur derjenigen, die sich zum christlichen Glauben halten. Und nicht nur der Menschen, sondern aller Geschöpfe – Pflanzen, Tiere etc.
Doch dann gehen die Sichtweisen auseinander: Tragen wir als Christinnen und Christen mit Verantwortung dafür, wie es dieser Schöpfung ergeht? Oder hat Gott uns die Welt gegeben, damit wir sie ausbeuten und das Beste für uns aus ihr herausholen können? Und ist es unser Auftrag, uns für Gerechtigkeit und Frieden für alle Menschen einzusetzen, nicht nur für die „Brüder und Schwestern“, die den Glauben oder die nationale Herkunft mit uns teilen?
Gegenwärtig blicken wir mit Sorge in die USA, wo die Stimmen von Christen vernehmbar sind, die diese Fragen mit „Nein“ beantworten. Christliche Strömungen, die tendenziell nationalistisch und kapitalistisch ausgerichtet sind. Und auch bei uns werden solche Stimmen lauter.
Doch glücklicherweise gibt es auch viele Christinnen und Christen in Deutschland, die von ihrem Glauben her eine ganz andere Überzeugung vertreten. Ein Beispiel für ein solches Christentum, das soziale Verantwortung gerade von Jesus Gläubigen besonders betont, ist die Micha-Initiative. Durch ihre Kampagnen und Vernetzung in lokalen Gruppen versucht diese Initiative Menschen aufmerksam zu machen auf das Thema und zu bestärken in ihrem Einsatz für globale Gerechtigkeit.
In unseren Gottesdiensten ab Anfang Juni wollen auch wir danach fragen: Welche Botschaft gibt Gott uns in den Worten der Bibel mit? Wie und wo können wir einen Unterschied machen? Und wie können wir so leben und handeln, dass Gottes großartige Schöpfung nicht zerstört, sondern aufgebaut wird?
Lass dich ein auf diese Challenge, ich freu mich auf dich in unseren Gottesdiensten!
Text von Philipp Herrmannsdörfer







